Burnout - Was ist das?

 

Sind Sie völlig erschöpft? Merken Sie, dass Sie sowohl körperlich als auch psychisch einfach „nicht mehr können“? Fühlen Sie sich neben der Erschöpfung angespannt und innerlich unruhig? Fällt es Ihnen schwer, sich auf die Arbeit oder andere Beschäftigungen zu konzentrieren und die gewohnte Kraft einzusetzen?

 

Der Begriff „Burnout“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „ausgebrannt sein“. Betroffene fühlen sich aufgrund beruflicher oder anders begründeter andauernder Überlastung geistig, körperlich und emotional erschöpft; sie können ihre Aufgaben trotz besten Willens nicht mehr oder kaum noch bewältigen.  Auch Lebensfreude und Selbstwertgefühl sind in der Regel beeinträchtigt.

 

An Burnout kann jeder erkranken. Es ist keine Managerkrankheit. Besonders häufig betroffen sind Menschen, die in helfenden Berufen arbeiten, z.B. Pflegekräfte, Lehrer, Erzieher, Ärzte, Sozialarbeiter etc. Burnout entsteht in der Regel aufgrund von Überarbeitung beruflicher und/oder privater Natur. Besonders gefährdet sind Menschen mit ausgeprägtem Perfektionismus, Helfersyndrom und einer sehr starken Leistungsorientierung.

 

Wie bekomme ich Hilfe?

 

Psychotherapie kann helfen. In der Gesprächstherapie werden Ihre Beschwerden eingeschätzt und ein individueller Therapieplan für Sie erarbeitet.

Wie wird in der Psychotherapie behandelt?

Zu Beginn ist eine umfangreiche diagnostische Abklärung nötig. Es muss bspw. von medizinischer Seite ausgeschlossen werden, dass Ihre Symptome rein körperliche Ursachen haben. Im Rahmen einer Psychotherapie werden Sie meist verstehen, was zu Ihrer Erkrankung geführt hat und eine Veränderung der schädlichen Lebensgewohnheiten anstreben. Ihre bisherigen, für Sie ungesunden Einstellungen und Verhaltensweisen bezüglich Ihrer Arbeit können verändert und neue Bewältigungsstrategien zum Umgang mit belastenden Arbeitsbedingungen erarbeitet werden.

Sie werden lernen, Stressfaktoren zu identifizieren und sich Belastungsfaktoren bewusst machen. Ungesunde Verhaltensweisen und Lebensgewohnheiten (z.B. mangelnde Selbstachtsamkeit, dauernde Überforderung) sollen verringert und gesundheitsförderliches Verhalten erlernt werden, so z.B. eine bessere Work-Life-Balance.

© 2020 by Andrea Abeyk